Parkettfußböden bereichern jede Wohnung. Parkett vermittelt ein angenehmes Gehgefühl und gestaltet die Räumlichkeiten wohnlicher. Zu beachten ist allerdings, dass man Parkettböden gut pflegen muss, denn sie sind empfindlicher als Fliesen, Laminat oder PVC. Treten leichte Beschädigungen am Parkett auf, kann man sie mit geeigneten Hilfsmitteln ausbessern, ohne dass sichtbare Spuren zurückbleiben. Um Schäden vorzubeugen sollte man den Parkettfußboden regelmäßig reinigen und imprägnieren. Dabei genügt es, den Boden abzufegen und abzuwischen. Beim Wischen darf man aber nur ganz wenig Wasser verwenden, denn zu viel Feuchtigkeit schadet dem Parkett.  Wasser lässt das Holz aufquillen und dann spröde und rissig werden.

Einen guten Oberflächenschutz für das Parkett kann man durch Versiegelung erzielen. Bei Fertigparkett und Laminat kommen hierzu Wischzusätze, bei Massivholzparkett Hartwachsöle oder Lacke zum Einsatz. Das Ölen oder Wachsen des Parketts beugt dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz vor und gewährleistet einen guten Oberflächenschutz gegen Abnutzungserscheinungen. Massivholzparkett muss in halbjährlichen Abständen gewachst oder geölt werden. Im Allgemeinen ist die Nutzung von Ölen empfehlenswerter, weil sie im Gegensatz zum Wachs die Atmungsaktivität des Holzes nicht unterbinden. Während es früher nicht immer einfach war, die passenden Mittel zu beziehen, hat das Internet hier vieles vereinfacht. Parkettbodenbesitzer begeben sich heute in der Regel ganz einfach zum Shop des Herstellers im Netz und finden dort die entsprechend auf ihr Produkt abgestimmten Pflegesets, was die Handhabung deutlich vereinfacht.

Leider lassen sich häufig kleine Risse, Löcher und Kratzer im Parkettboden nicht ganz verhindern. In diesem Falle kann man schadhafte Stellen mit ebenfalls häufig direkt bei den Herstellern erhältliche Reparatursets für Parkett ausbessern. Diese Sets nutzen flüssiges Hartwachs, um Löcher und Risse zu schließen. Zuerst befreit man die beschädigte Stelle mit einem Schleifvlies von Fett und Schmutz. Dies sorgt dafür, dass das Wachs später sauber antrocknen kann. Anschließend rührt man die Reparaturpaste nach Herstellerangaben an und füllt die Löcher und Kratzer damit aus. Mit einem Spachtel zieht man das Hartwachs ab und gleicht Unebenheiten aus. Nun muss die Reparaturpaste nur noch aushärten und die Parkettschäden sind beseitigt.

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