Heftartikel

13. Techtextil - Rekord bei Ausstellern und Besuchern

Mit einer Ausstellerbeteiligung von 1’201 Unternehmen aus 43 Ländern war die dreitägige Fachmesse bereits in positiver Stimmung gestartet. Mit einem Anstieg der Besuchszahlen auf 23’300 (2007: 22’876) beendete die Techtextil ihre 13. Veranstaltung mit einem neuen Rekord.

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Geschäftsintensive Veranstaltung

Besucher wie Aussteller erlebten die Techtextil als geschäftsintensive Veranstaltung und bewerteten die Ergebnisse ihrer Messeteilnahme sehr gut: Über 80 % der Aussteller waren sehr zufrieden mit der Erreichung ihrer Messeziele. Insbesondere das Orderverhalten und die Anzahl der Neukontakte auf der Messe wurden hoch bewertet. Auch auf der Besucherseite herrschte grosse Zufriedenheit: 95 % von ihnen gaben der Techtextil Bestnoten für das Angebotsspektrum und die Qualität der Veranstaltung.

Alle Aussteller waren mit der Zahl und dem Niveau der Fachbesucher sehr zufrieden – das prägte die hervorragende Messestimmung. Speziell die Industriekunden haben ihre Lagerbestände zwar abgebaut und bauen tendenziell kaum mehr neu auf – aber die Aussteller verzeichneten dennoch substanzielle Just–in-time-Käufe. Auch aus Maschinenbau-Kreisen war zu hören, dass im Vergleich zum Jahresbeginn die Zahl der Auftragseingänge wieder leicht ansteigt. Generell sieht die Techtextil-Branche für das zweite Halbjahr 2009 einen zarten Silberstreif am Horizont und hofft auf einen leichten Aufschwung ab 2010.

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Hohe Internationalität

Neben der hohen Entscheidungskompetenz der Fachbesucher lobten die Aussteller vor allem die Internationalität der Besucher: Mit einem Anteil von 52 % an der gesamten Besucherzahl hält die Techtextil ihren bisher hohen Internationalitätsgrad. Zur Techtextil reisten 23’300 Fachbesucher aus 85 Ländern an. Aus dem Inland kamen mit 11’200 Besuchern rund 500 Gäste mehr als zur Vorveranstaltung. Die stärksten Besucherländer mit ebenfalls gestiegener Teilnahme sind: Italien, Frankreich, die Niederlande, Grossbritannien, Belgien, die Schweiz, Spanien, die Türkei und Österreich. Die stärksten Besuchernationen aus Übersee wie die USA, Indien, Japan, Süd-Korea, China und Taiwan sind im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich stark vertreten.

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Teilnehmerzuwachs beim Konferenzprogramm

Das Konferenzprogramm der Techtextil verzeichnete mit rund 900 Zuhörern ebenfalls einen Teilnehmeranstieg im Vergleich zur Vorveranstaltung. Mit den fest etablierten Grössen, dem Techtextil- und dem Avantex-Symposium, zeigte die Fachmesse im Congress Center der Messe Frankfurt einen zukunftsorientierten Ausblick auf die Trends und Entwicklungen der Branche weltweit. Der internationale Naturfaser-Kongress wurde exklusiv im UNO-Jahr der Naturfaser zur Techtextil ausgerichtet.

Die nächste Techtextil in Frankfurt am Main findet vom 24. bis 26. Mai 2011 statt.

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Grössere Lücke zwischen Baumwollverbrauch und -produktion

Dr. Roland Seidl, Redaktion „mittex“, Wattwil, CH

In der Saison 2009/10 wird die Lücke zwischen Baumwollverbrauch und -produktion voraussichtlich noch wachsen. Zum ersten Mal seit sechs Jahren könnten die Weltbestände unter 60 Millionen Ballen liegen. Disposition, Eigentumsverhältnisse und die Kontrolle über die Bestände in den wichtigen Baumwoll-Ländern haben sich entscheidend verändert. Der internationale Handel wird 2009/10 unter anderem davon bestimmt, wie diese Bestände verwaltet werden.

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IMB 2009 ? Aktuelle Themen und Trends in der Produktentwicklung

Optimierte Konstruktionsprozesse durch ausgereifte CAD Software und Visualisierungstools

Susanne Noller, Schweizerische Textilfachschule - Fachbereich Fashion, Zürich, CH

Die IMB gilt als internationaler Treffpunkt für die textilverarbeitende Branche. Die Voraussetzungen für das Jahr 2009, in dem die Wirtschaftskrise vor allem den Investitionsgütermarkt stark trifft, waren gemäss der allgemeinen Situation denkbar ungünstig. Dennoch präsentierten gesamt 509 Unternehmen aus 34 Ländern ihre Produkte. Die Palette umfasste Maschinen und Anlagen für die Fertigung von Bekleidung und anderen textilen Produkten, ausgereifte Software für die Produktentwicklung sowie vielseitige IT- Lösungen für die Steuerung der weltweiten Beschaffungsprozesse.

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Mit Jacquarddrehertechnik transparente Abschirmtextilien herstellen

Simone Baas, Heike Oschatz, Dr. Uwe Möhring, Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland (TITV) e.V. Greiz, D

Die Jacquarddrehertechnik bietet nicht nur neue Möglichkeiten der dekorativen Gewebeausmusterung, sondern erweitert das Spektrum der Funktionalität auch in Richtung der Smart Textiles. Die Herstellung von flexiblen Schaltkreisen und die Einbindung elektronischer Bauelemente ermöglichen den Vorstoss in Märkte, die den „herkömmlichen“ Textilien bislang verschlossen blieben.

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Nadelbandweben mit unbegrenzten Rapportlängen

Dr. Roland Seidl, Jakob Müller Institute of Narrow Fabrics, Frick, CH

Die Art Fachbildungsvorrichtung an einer Webmaschine entscheidet über die Design-Möglichkeiten. Dies trifft auch für Nadelbandwebmaschinen zu. Bisher wurden die Schäfte über Mechanismen bewegt und durch Federn wieder in ihre Ausgangslage zurückgezogen. Bei den Maschinen der Reihe NH53 erfolgt die Fachbildung durch direkt an den Schäften angeordnete Linearmotoren. Das bedeutet im Vergleich zu konventionellen Nadelbandwebmaschinen wesentlich weniger Mechanik und damit einen um ein Vielfaches geringeren Energieverbrauch.

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Kettvorbereitung für die Wirkerei

Ulrike Schlenker. Karl Mayer Textilmaschinenfabrik, Obertshausen, D

Die DS 21/30 EC ist eine neue rechnergesteuerte Direktschärmaschine für die Wirkerei mit KAMCOS®-Maschinensteuerung und die neue Musterbaumschärmaschine PBW 130/2 macht die Spitzenherstellung noch effizienter.

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Dessous – Raschelmaschinen für textile Köstlichkeiten

Ulrike Schlenker. Karl Mayer Textilmaschinenfabrik, Obertshausen, D

Ein Wäschestoff von einer ML 35 C mit zwei Qualitätsbereichen in einer Ware - eine Panty, mit der Frau ganz aus dem Häuschen gerät, BHs im Jugendstil-Look von einer JL 42/1 B und Wäschesets von einer RSJ 5/1 EL, dies sind Neuheiten Wege zu neuen Anwendungen und Märkten.

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HyperLine und AlphaLine

Die DiloGroup, DiloTemafa, DiloSpinnbau, DiloMachines und DiloSystems zeigte auf der Techtextil in Frankfurt Nadelvliesanlagen und Nonwovens-Technologien für technische Anwendungen wie z. B. im Automobilbereich, als Geotextilien, für Filter und Isolationszwecke sowie in Verbundmaterialien.

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Neueste Innovationen auf dem Gebiet der Vliesstoff-Technologie

Sascha Berck, Fleissner GmbH, Egelsbach, D

Auf der TECHTEXTIL 2009 in Frankfurt/Main stellte die Trützschler Nonwovens-Gruppe (Fleissner, Erko-Trützschler und Trützschler Card Clothing) auf einem gemeinsamen Stand ihre neuesten Innovationen auf dem Gebiet der Nonwoventechnologie vor.

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schoeller®-works: die neue Schoeller Workwear-Division

Dagmar Signer Schoeller Textil AG, Sevelen, CH

Was haben Bauarbeiter, Polizisten und Postangestellte gemeinsam? Sie sind oft den ganzen Tag in ihrer Berufsbekleidung unterwegs und dabei unterschiedlichsten Bedingungen ausgesetzt. Damit sich diese Menschen wohlfühlen in ihren Arbeitswelten, optimal geschützt sind und dabei auch noch gut aussehen, konzentriert sich Schoeller Switzerland in seiner neu entwickelten schoeller®-works-Produktlinie exakt auf ihre speziellen Bedürfnisse.

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Die perfekte Temperaturregulierung für Matratzen

Barbara Fendt, Outlast Europe GmbH, Heidenheim, D

Outlast und Bekaert Textiles haben ihre Partnerschaft weiter gestärkt. Outlast hat an Bekaert Textiles eine weltweite Lizenz vergeben, Outlast®-Matratzenbezugsstoffe mit dem neuen Produktionsverfahren „Outlast® Matrix Infusion“ (OMI) zu produzieren. Bei diesem Prozess wird die Temperatur regulierende Outlast®-Technologie auf unterschiedliche Matratzenbezugsstoffe aufgebracht.

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Infrarot-Wärme macht Heimtextilien schwer entflammbar

Dr. Marie-Luise Bopp, Heraeus Noblelight GmbH, Kleinostheim, D

Hochwertige Heimtextilien für Vorhänge, Sessel und Sofas sollen nicht nur dekorativ wirken, sie sollen auch strapazierfähig und schwer entflammbar sein. Flammenhemmend werden die Stoffe meist durch eine Beschichtung mit speziellen Chemikalien oder Salzlösungen. Das britische Unternehmen Essex Flameproofing hat seine Anlage in South Ockenden mit einem mittelwelligen Infrarot-Modul von Heraeus nachgerüstet und konnte so die Kapazität der Trocknung in der Produktion von flammenfesten Bezugsstoffen und Vorhängen verdreifachen. Gleichzeitig wurde der Energieverbrauch signifikant reduziert.

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«swiss silk» ? Bombyx mori frisst sich durch die Schweiz

Dr. Roland Seidl, Redaktion mittex, Wattwil, CH

Im Juni 2009 wurde in Worb, Schweiz, die Vereinigung Schweizer Seidenproduzenten «swiss silk» gegründet. Die Vereinigung will die Seidenproduktion in der Schweiz wieder beleben. Ein Pilotprojekt testet derzeit die technische und finanzielle Machbarkeit von Schweizer-Seide. Die Produktion von Blättern zur Verfütterung an die Seidenraupen oder die Zucht von Seiden-Kokons haben das Potenzial, zu einem Neben-Einkommen in der Landwirtschaft zu werden. Seide aus der Schweiz bietet der traditionsreichen Textilindustrie in der Schweiz zudem eine willkommene Profilierungsmöglichkeit.

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Techtextil bestätigt sich als Innovationsschmiede für textile Lösungen

Die Branche der Technischen Textilien und Vliesstoffe hat sich auf ihrer internationalen Leitmesse Techtextil in Frankfurt am Main so stark wie noch nie gezeigt. „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unwägbarkeit haben sich die Unternehmen mit ihren innovativen Produkten und Anwendungsfeldern neue Ziele gesetzt – und sie teilweise schon direkt auf der Techtextil erreicht. Das doppelte Plus der Techtextil – rund 8 % mehr Aussteller und 2 % mehr Fachbesucher – ist ein Spitzenergebnis“, fasst Messe-Geschäftsführer Detlef Braun die Messetage zusammen.

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Int. Föderation von Wirkerei- und Strickerei-Fachleuten, Landessektion Schweiz - Jahresbericht 2008

Fritz Benz, Landesvorsitzender, IFWS, Landessektion Schweiz, Wattwil, CH

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt den Begriffen Information, Weiterbildung, Innovation und Kontaktpflege besondere Bedeutung zu. Mit den beiden Fachtagungen in der Schweiz und Deutschland sowie dem Weltkongress in St. Petersburg/Russland leistete die IFWS im vergangenen Jahr einen wichtigen Beitrag hierzu.

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Protokoll der 35. ordentlichen Generalversammlung der SVT vom 7. Mai 2009 in Winterthur

Die Generalversammlung 2009 fand in den Räumlichkeiten der Firma Rieter AG in Winterthur statt, welche uns diese freundlicherweise zur Verfügung stellte.
Im Namen der SVT heisst der Präsident Carl Illi alle anwesenden Ehrengäste und Gäste, die Vertreter der uns nahe stehenden Organisationen des TVS, SVTC und IFWS, seine Vorgänger, die Neumitglieder, die Mitglieder der Presse sowie die Firmenvertreter der Besichtigungsfirmen herzlich willkommen.
Er bedankt sich bei denjenigen Firmen, welche am Nachmittag ihre Tore geöffnet hatten und damit Einblick in ihr Schaffen gegeben hatten. Er hofft, dass dabei ein Austausch von Ideen stattfindet, was wiederum Impulse für die eigene Herstellungskette zur Folge haben kann.
Der Präsident freut sich, dass immer wieder – zwar nicht zahlreich – Neueintritte zu verzeichnen sind, da dies ein Beweis ist, dass unsere Branche lebt.

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Ein Jahr der wirtschaftlichen Herausforderungen

Der weltweit tätige Textilhersteller Création Baumann blickt auf ein Jahr zurück, das mit sechs erfolgreichen Monaten begann, in der zweiten Hälfte jedoch durch den Beginn der Wirtschaftskrise geprägt war. Vor allem im Objektgeschäft war in allen Märkten ab dem 2. Semester eine grosse Zurückhaltung festzustellen. Der fakturierte Bruttoumsatz ab Schweiz sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Der konsolidierte Umsatz verringerte sich 2008 um 7,2 % auf 65.7 Mio. CHF; dies auch als Folge der negativen Entwicklung der wichtigen Wechselkurse Euro, Dollar und Yen. Der Exportanteil betrug 74 %. Trotz der leicht verschlechterten Ertragslage wurden 2008 Investitionen von 1.45 Mio. CHF getätigt.

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RAL-Gütezeichen 992 für sachgemässe Wäschepflege

Alexandra Kurz, Gütegemeinschaft sachgemässe Wäschepflege e.V., Schloss Hohenstein, Bönnigheim, D

Sachgemässe Wäschepflege – das bedeutet maximale Sauberkeit und Hygiene bei möglichst geringer Beeinflussung des Waschgutes. Mit diesem Anspruch haben sich die RAL-Gütezeichen 992 (RAL-GZ 992) für sachgemässe Wäschepflege seit 1953 als führendes Qualitätssicherungssystem in gewerblichen Wäschereien durchgesetzt und geniessen grosses Vertrauen bei Kunden aus den verschiedensten Branchen.

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