Heftartikel

Wieder mehr Optimismus auf der Heimtextil 2005

Nach vier Tagen Laufzeit endete die 35. Heimtextil, weltgrösste Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien mit einem deutlichen Besucherzuwachs aus dem Ausland. Die Zahl der internationalen Besucher stieg in diesem Jahr auf ca. 52’000 und lag damit 3,8 % höher als im Vorjahr. Insgesamt kamen damit wieder mehr als 90’000 Fachbesucher aus 127 Ländern nach Frankfurt und tauchten vom 12. bis 15. Januar 2005 in die Welt textiler Wohnkultur und Wohnmode ein.

Optimismus in der Branche
„Es ist wieder mehr Optimismus in der Branche zu spüren. Laut Besucherumfrage der Messe Frankfurt beurteilen die Fachbesucher die Branchenkonjunktur deutlich besser als im Vorjahr. Auch die Sprecher der Fachverbände bestätigen diesen positiven Tenor. Wir sind mit dem Ergebnis der Heimtextil 2005 mehr als zufrieden und freuen uns, dass die Heimtextil das Messejahr so zuversichtlich eröffnet hat“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. Insgesamt zeigten in diesem Jahr 2’960 Unternehmen aus 71 Ländern, davon 548 aus dem Inland und 2’412 aus dem Ausland, ihre Produkte dem internationalen Publikum (2004: 3.070 Aussteller aus 72 Ländern).

Shows & Events
Ein grosser Anziehungspunkt war auch in diesem Jahr wieder die Trendpräsentation der internationalen Wohnmodetrends 2005/06 im Forum. „Heimweh“, so lautete das diesjährige Motto, zu dem Gunnar Frank, der niederländische Trendforscher, vier Themen entwickelt hat. Die unterschiedlichen Farbwohnwelten: My Lady, Aristocrat, Rebell und Smart Girl wurden mit den Designern Cem Bora und Claudia Herke in Abstimmung mit Gunnar Frank eindrucksvoll mit den neuesten Produkten der Aussteller in Szene gesetzt.

Campus
Premiere feierte das Projekt „Campus“. Studenten verschiedener deutscher Kunsthochschulen stellten Exponate für den textilen Wohnbereich, darunter Neuentwicklungen, Wohnaccessoires mit textilem Bezug, Kleinmöbel usw. an einem Gemeinschaftsstand aus.

bed + more
Unter dem Dach bed + more, Internationale Fachmesse und Forum für Schlafkultur, präsentierte die Heimtextil ihren Gästen eine neu konzipierte Vortragsreihe mit strikt handelsorientierten Themen. Mit jeweils rund 50 Personen fanden die Vorträge eine gute Akzeptanz.

Die nächste Heimtextil findet vom 11. bis 14. Januar 2006 in Frankfurt am Main statt, und das 4. Europäische Bettenforum folgt im gewohnten Umfang am 14. und 15. Juni 2005 auf dem Messegelände.

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Produktionskosten für Baumwolle

Seit 1992 werden vom International Cotton Advisory Committee (ICAC), Washington, D.C./USA, regelmässig Erhebungen über die weltweiten Baumwollproduktionskosten veröffentlicht. Der aktuelle Report bezieht sich auf Daten der Saison 2003/04 aus 30 teilnehmenden Ländern. Da Produktionskosten auch innerhalb der Länder zum Teil variieren, werden in der Umfrage insgesamt 51 Gebiete detailliert untersucht.

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Baumwollanbau im Iran

Baumwolle ist für den Agrarsektor des Iran ein wichtiges Produkt und als eine zum Verzehr geeignete Ölsaat von ausserordentlicher Bedeutung für die Wirtschaft des Landes. Seit dem sechsten Jahrhundert wird Baumwolle im Iran angebaut; die erste Entkörnungsfabrik wurde im Jahre 1919 errichtet. Eine Baumwollorganisation wurde im Jahre 1954 gegründet und seitdem die Produktion ständig gesteigert: 1974 wurden mehr als 715’000 Tonnen Saatbaumwolle auf 370’000 Hektar produziert, mit einem Ertrag von 600 kg/ha. Davon wurden 105.771 Tonnen in mehr als 22 Länder exportiert.

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Erfrischend neue Garnentwicklungen

Andreas Knorr, !Wir Kommunikation und Unternehmensberatung, Hamburg, D

DuPontSA bringt in der Welt der Lingerie neue Polyester Garne für zertifizierte Coolmax® Stoffe auf den Markt, die jetzt zusätzliche Leistungseigenschaften in Bezug auf Frische, Leichtigkeit, Feinheit und Weichheit aufweisen. Coolmax® freshFXTM vereint alle Vorteile von Coolmax® mit einer zusätzlichen aktiven Frischekomponente.

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Komplettkonzept mit Anschluss an die Zukunft

Ein Neues Rechnerkonzept an KARL MAYER-Maschinen ab 2005

Schon seit langem haben die Bits und Bytes Einzug gehalten in die Kettenwirktechnik der KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH. Spezifische Rechner steuern die wichtigsten einzelmotorischen Antriebe, andere überwachen grundlegende Maschinenfunktionen und verwalten spezielle Daten. Ab 2005 nun wird ein neues mechatronisches Automatisierungskonzept eingeführt. Es räumt auf mit dem rechentechnischen Wildwuchs, reduziert die Computervielfalt und bietet stattdessen durch modular kombinierbare Standardbausteine ein umfassendes Vorteilspaket. So vereinfacht das an allen KARL MAYER-Maschinen grundlegend gleich aufgebaute Rechnerkonzept das Handling und die Wartungsarbeiten. Lagerhaltungskosten lassen sich reduzieren und Upgrades leicht implementieren. Vor allem aber ist die neue Rechentechnik äusserst leistungsstark und ihre Konfigurationsmöglichkeiten sorgen für grösste Flexibilität in der Fertigung.
Ein Generationswechsel im KARL MAYER-Maschinenprogramm für einen Quantensprung bei der Wirkwarenproduktion.

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Sich Wohlfühlen wie ein Fisch im Wasser - besonders bei Regen

Ulrike Schlenker, Karl Mayer Textilmaschinenfabrik, Obertshausen, D

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Den neuerlichen Beweis des Wahrheitsgehalts dieser Schönwetter-Aussage tritt die hier gezeigte Ware an. Sie wurde auf einem Hochleistungskettenwirkautomaten vom Typ HKS 2-3 hergestellt und besticht insbesondere durch ihre Farbigkeit.

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Imagine new dimensions - Heimtextililen Made in Switzerland

Anne Gorgerat Kall, Textilverband Schweiz, Zürich, CH

Mehr als 90’000 Fachbesucher aus 127 Ländern kamen nach Frankfurt, um sich vom 12. bis 15. Januar 2005 über Innovationen in der Welt der Heimtextilien zu informieren. Heimtextilien sind für die Schweizer Textilindustrie von ausserordentlicher Bedeutung, weisen doch zahlreiche Produkte aus diesem Bereich einen hohen schweizerischen Wertschöpfungsanteil aus. Dies ist in einer Zeit, in welcher viel über Produktionsauslagerungen ins Ausland gesprochen wird, von grosser Bedeutung. Die Branche hat sich dank dem Besetzen von textilen Nischen über die Jahre positiv entwickelt. Die meisten Unternehmen setzen auf die neusten technischen Errungenschaften im Textilbereich oder arbeiten mit qualitativ äusserst hochwertigen Garnen. Der folgende Bericht gibt Einblick in die Exponate Schweizer Unternehmen.

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bluesign® Standard für innovative Maschenwaren

Siegfried P. Stich, Zofingen, CH

Der weltweite, unabhängige Industrie-Standard „bluesign®“ fördert die Ressourcen-Produktivität mit Fokus auf Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Er kennt bei den Produkten keine Kompromisse bezüglich Funktionalität, Qualität und Design. Die Christian Eschler AG in Bühler/Schweiz ist bereits seit Anfang 2002 bluesign®-zertifiziert mit dem erklärten Ziel, diesen Industrie-Standard für die gesamte Produktion einzuführen. So wurden in den letzten 3 Jahren den Vorgaben nicht entsprechende Komponenten, Produktions-Prozesse und Technologien systematisch ersetzt, abgeändert bzw. angepasst.

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NanoSphere® auf Naturfasern - Fleckenschutz, Öl- und Wasserabweisung und Waschpermanenz auf höchstem Niveau

Dagmar Signer, Schoeller Textil AG, Sevelen, CH

Die neusten Bekleidungstrends verbinden coole Ästhetik mit höchstem Wohlbefinden. Passend dazu lanciert Schoeller die ersten Gewebe auf Naturfaserbasis mit NanoSphere®, der selbstreinigenden und mehrfach preisgekrönten Ausrüstungstechnologie des Schweizer Unternehmens.

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Neuentwicklungen für die Nonwovens-Industrie

Dipl.-Ing. Alfred Watzl, Fleissner GmbH

Mit der Produktion von mehr als 60 kompletten AquaJet-Spunlace-Anlagen inklusive Hochleistungs-Durchströmtrockner hat Fleissner so viele Erfahrungen gesammelt, dass daraus weitere Neuentwicklungen entstanden sind, die die Wasservernadelung von Vliesstoffen Verfahren zur führenden Technologie der Nonwovensverfestigung gemacht haben.

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Europäische Männermode für den kommenden Winter

Martina Reims, Köln

Schlicht und ergreifend ist passé, üppig, geschmückt und dekoriert soll sich der Mann von Welt präsentieren. So wollen es zumindest die Modemacher, die in Mailand im Februar ihre kommende Wintermode für die Herren der Schöpfung präsentierten. Glitzernde bis glänzende Jacken oder Mäntel sollen sie tragen, bis hin zum Lack. Hosenbunde, nach kurzem Aufbäumen in diesem Winter, sacken wieder unterhalb der Taillenlinie ab bis hin zur dauernden Gefahr des Verlustes hinab zur Kniekehle. Klassifiziert wurde das Patchwork.

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cpd woman_man_kidz

Martina Kuchenbecker, Modemedia GmbH, Düsseldorf, D

Volle Gänge, rege Ordertätigkeiten prägten den Verlauf der cpd und bekräftigten damit Düsseldorf als die Metropole für das Geschäft mit der Mode vom 30. Januar bis 01. Februar 2005. Rund 44.000 Modefachhändler haben mit ihrem Messebesuch die Bedeutung der cpd als internationaler Modemarktplatz unterstrichen — trotz wirtschaftlicher Widrigkeiten, unter denen die Modebranche national und international leidet. Die grösste Modemesse der Welt bewies dabei erneut Ihre Magnetwirkung für die Modestadt Düsseldorf, wie erstmals konkrete Zahlen dokumentieren können.

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Innovation durch hochelastischen Nähfaden sabaFLEX

Dipl-.Ing. Anke Fellmann

Reklamationen wegen unschöner Nahtplatzer sind Alltag im Einzelhandel. Gerade aber eben nicht nur bei preisgünstigeren Angeboten weist elastische Bekleidung bei Stoff und Naht nicht den gleichen Elastizitätsfaktor auf. Konventionelle Nähfäden können die Aufgabenstellung nur bedingt lösen, da sie mit 12 % bis 20 % Dehnfaktor nicht genügend Reserve bieten. Seit mehr als einem Jahr hat die Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim (D) mit der sabaFLEX Produktfamilie eine Lösung im Markt, die für viele Verarbeitungsprobleme eine Lösung parat hält.

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Neue Massstäbe in Sitz- und Liegekomfort

Das Jungunternehmen Essedea GmbH & Co. KG setzt mit seinem 3DEA ® neue Massstäbe für klimakomfortables Sitzen und Liegen. Nach jahrelanger Vorarbeit geht Essedea nun mit seinen dreidimensionalen Textilien an den Markt. Bei dem Produkt handelt es sich um lastwechseldynamische, dreidimensionale Abstandsgewirke aus Monofilament-Fäden – in bisher erstmals möglichen Höhen von 20 mm bis 60 mm.

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Sonderausstellung 2005 Abegg-Stiftung

Fürstliche Interieurs - Dekorationstextilien des 18. Jahrhunderts
24. April – 13. November 2005 täglich 14 – 17.30 Uhr
Luxuriöse Dekorationstextilien, die in fürstlichen Residenzen zur Raumausstattung dienten, sind das Thema der neuen Sonderausstellung der Abegg-Stiftung. Präsentiert werden Glanzstücke wie die prachtvollen Wandbespannungen, mit denen auch Kaiserin Josephine von Frankreich oder Katharina die Grosse von Russland ihre Gemächer schmücken liessen.

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