Heftartikel
Das Faser-Jahr 2002. Teil 2: die weltweite Faserproduktion
Die Produktion von Filamentgarnen betrug letztes Jahr 18,02 Tonnen. Der Anstieg von 6,7 war vor allem auf eine größere Nachfrage nach Textil- und Teppichgarnen zurückzuführen, da sich diese Märkte weltweit erholen konnten. Der Anstieg des Verbrauches wurde sowohl durch höhere Produktionen als auch durch den Abbau von Vorräten gestützt. Die VR China und Westeuropa sind vermutlich die einzigen Regionen, die ihre Vorräte erhöhten. Der Welt-Filamentmarkt umfasst Zellulose- und Synthetik-Garne für textile, technische und Teppich-Anwendungen. Textilfilamente verzeichneten einen starken Produktionsanstieg von 7,5 % auf ungefähr 13,8 Mio. Tonnen. Mehr als 80 % der textilen Endprodukte bestehen aus Polyesterfasern, welche weltweit einen Anstieg von 8,3 % auf 11,4 Mio. Tonnen verzeichneten. Etwa 40 % dieser Fasern werden in der VR China hergestellt, welche ihre Produktion wiederum um 22 % erhöhen konnte. Polyamid-Textilgarne stiegen um 5 % auf 1,7 Mio. Tonnen, mit einem Verbraucherrückgang von feinen Garnen, welche für Strumpfwaren verwendet werden. Textile Viskose-Filamentgarne sanken weiterhin um 3,7 % auf unter 0,4 Mio. Tonnen. Polypropylen-Filamente, welche vor allem für Teppiche verwendet werden, neigten weiterhin dazu, in neue Marktnischen für textile Anwendungen einzudringen. Die Texturiermaschinen-Industrie verzeichnete gegenüber dem Jahre 2001 einen Lieferanstieg von 12 % auf etwa 730 Maschinen. Was den starken Ausbau im Bereich der teilverstreckten Garne betraf, war wiederum die VR China der Hauptbestimmungsort für Texturiermaschinen. Rund 60 % aller im letzten Jahr produzierten Maschinen wurden in die VR China geliefert, gefolgt von Taiwan, Indien und der Türkei mit zusammen etwas mehr als 20 %. Technische Garne umfassen Polyester-, Polyamid- und Viskosegarne. Die Produktion in Westeuropa blieb auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Die Polyester-Industrie in Südkorea und Taiwan wurde dank verstärkter Exporte vorangetrieben. Die weltweite Menge an Stapelfasern, die weiterverarbeitet wurde, betrug Im Jahr 2002 38,01 Mio. Tonnen. Der Anteil an Naturfasern betrug 59 %. Brasilien, VR China, Indien, Indonesien, Pakistan, Türkei und USA sind verantwortlich für etwa 75 % der weltweiten Kurzstapelfaser-Produktion.
Schweizer Firmen an der IMB 2003 - Rückblick
Ing. EurEta Stefan Gertsch, Gertsch Consulting & Mode Vision
Ein positives Resümee zogen Veranstalter und Aussteller zum Abschluss der IMB 2003. Die weltweit größte Messe für Bekleidungstechnik und Textilverarbeitung gab der Branche den einen oder anderen erhofften Impuls für die weitere Geschäftstätigkeit. Unter den 718 Unternehmen aus 45 Ländern, welche an der Messe ausstellten, waren auch 9 Schweizer Firmen vertreten. Insgesamt wurden zur IMB 2003 knapp 24000 Besucher registriert, davon kamen zwei Drittel aus dem Ausland. Obwohl die Besucherzahl im Vergleich zur IMB 2000 um rund 17 Prozent zurückging, war die Mehrheit der Aussteller über die Qualität und Kompetenz der Besucher sehr zufrieden und verzeichnete dementsprechend gute Kontakte. Knöpfe befestigen und Knöpfe sichern – das ist die Zielsetzung der Firma Ascolite AG aus Erlenbach. Im Wesentlichen sind es zwei Produkte, welche an der Messe neu vorgestellt wurden. Zum einen der Knopfstiel Indexer Mark 12. Dieses vor allem für die Hemdenindustrie entwickelte Gerät verfügt über eine automatische Zuführung aller Knöpfe einer Leiste. Da Ascolite ihren Kunden die beste und schönste Knopfbefestigung bieten will, hat man auf Basis der Juki MB 1800 eine neue Knopfannähmaschine entwickelt. Mit der BAT 18 können alle Knopfarten so genannt blind befestigt werden. Freudenberg Gygli gilt grundsätzlich als Spezialist für Fixierpressen und Hemdeneinlagen und hat an der IMB anwendungsbezogen umfassende Gesamt-Lösungen präsentiert. Die technische Verbesserung der neuen Gygli Presse PR 4 DH liegt in der Kombination und Anordnung von Flachbett- und Rollenheizsystemen mit integrierten Kühlstationen. Das GRAFIS-Team hat sich in den letzten beiden Jahren verstärkt auf die Entwicklung einer interaktiven Schnittentwicklung konzentriert und präsentierte diese mit der Version 9 von GRAFIS. Die Firma Speedstep präsentierte ihre neu überarbeitet Software ProSketch, mit welcher technische Skizzen für Produktedokumentationen oder aber auch für Fertigungsvorschriften erstellt werden können. Herr Fritz Iseli präsentierte sein bewährtes Transportsystem für die Fertigung, verbunden mit entsprechenden Arbeitsplatzgestaltungen und Ablaufoptimierungen. Die Fashionizer 1.0 Software erlaubt es Designer 3D Bekleidung auf Basis von 2D Schnitten zu erstellen. Einen weiteren Schwerpunkt an der Messe bildeten die Vielzahl von unterschiedlichen Nähautomaten und Hilfsmittel für die Etikettierung von Artikeln.
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IMB 2003: Computer Aided Design - Entwicklungen und Trends
Susanne Noller, STF Zürich, Bereich Bekleidung und Mode
Ausgehend von den Problemen in der Bekleidungsbranche haben sich die Softwareentwickler und Anlagenbauer im Bereich der Zulieferindustrie für die Bekleidungsherstellung einiges einfallen lassen – und zeigten es auf der IMB 2003. An Bedeutung gewinnen vielseitige Simulations- und Visualisierungsmöglichkeiten, auch im Bereich einer virtuellen Anprobe und dem Aufbau virtueller Verkaufsdienste. Kundenindividuelle Produktanpassungen werden automatisiert. Das Einbinden modernster Informationstechnologie für einen verzögerungsfreien Datenaustausch ist notwendig. Für den Entwurf und die Simulation textiler Flächen (Druckvorlagen, Strick, Gewebe) stehen ausgereifte Programme zur Verfügung. In Kombination mit den Designlösungen wird für die Gestaltung eigener Verkaufsräume Software mit voll integrierten Planungs- und Kommunikationslösungen angeboten. Die berührungslose Körpermaßerfassung bildet die Schnittstelle zwischen Kunde, Handel und Hersteller. Sie liefert reproduzierbare Daten für die Schnittkonstruktion. Um individuelle Bekleidung über den Einzelhandel zu vertreiben kann die Körpervermessung mit computerunterstützter Produktauswahl und sofortigem Bestellversand gekoppelt werden. Die virtuelle Darstellung des menschlichen Körpers bildet die Grundlage für eine reale Simulierung der Bekleidung. Verwendet werden allerneueste Algorithmen aus dem Bereich der mechanischen Simulation, Animation und Wiedergabe. Neben der statischen Simulation präsentierten verschiedene Hersteller auch Möglichkeiten für eine Animation der Modelle. Für die Erstellung kundenindividueller Schnitte werden die erfassten Kundenmasse unter Zuhilfenahme zusätzlicher Softwaremodule ausgewertet. Die elektronischen Möglichkeiten bringen innovative Ansätze für das Mode-Business. Es kommt nun darauf an, gute Detailkonzepte zu entwickeln und anzubieten.
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ITMA-Vorschau
Jakob Müller AG
Halle Nr. 10; Stand Nr. W10-7A;
Systeme und Lösungen für die Band- und Schmaltextilienindustrie
1887 in der Schweiz gegründet, ist die Jakob Müller AG der weltweit führende Technologieanbieter für die Herstellung von gewobenen und gewirkten Bändern und Gurten, für gewobene Etiketten und technische Textilien sowie für Konfektionierungs- und Aufmachungsmaschinen. Das Müller-Lieferprogramm deckt sämtliche Bedürfnisse der Band- und Schmaltextilienindustrie ab; vom einzelnen Faden bis zum fertig aufgemachten Produkt.
Luwa
Stand SP3A-8A, Halle 3A
Auf der ITMA präsentiert Luwa eine Kompakt-Klimaanlage (Luwa Unitary System), einen automatischen Panelfilter für Spinnereien und Webereien (Automatic Panel Filter, APF), einen Wanderreiniger für Webereien (LoomTravCleanâ, LTC) und einen Wanderreiniger für Spinnereien (SpinTravCleanâ, STC)
Die Wachstumsstrategie von SSM
Nach ausgezeichneten Geschäftsergebnissen im Jahr 2002 mit einem Gruppenumsatz von CHF 129 Millionen, wird die ITMA 2003 die erste Gelegenheit sein, das Unternehmen als führenden Hersteller von Garnverarbeitungsanlagen und Spulmaschinen zu präsentieren. Alle Anstrengungen dienen dem ziel, die führende Position im Spulmaschinenbereich auszubauen.
Heberlein Fasertechnologie
Heberlein Fasertechnologie wird in diesem Jahr mehr viele neue Produkte für die Verarbeitung und die Behandlung von Filamentgarnen bieten. Die Düsenkerne der A-Serie umfassen die Typen A317, A327, A347 und A357 für die HemaJet®-LB02-Düse, die für hohe Texturiergeschwindigkeiten konzipiert ist. Die mit diesen Düsenkernen erreichte Garnqualität setzt neue Standards. Durch die Modifikationen werden eine kompaktere Garnstruktur, eine höhere Garnstabilität, ein regelmässigeres Garn, wesentlich höhere Geschwindigkeiten sowie eine bessere Vermischung der Garnkomponenten bei Bi- und Multicolor- oder Hybridgarnen erreicht. Die neuen Düsenkerne sind für Mikrofilamente, feine Filamentgarne und Polypropylen in Feinheiten von 25 bis 2000 dtex geeignet.
Stäubli
Stäubli ist ein multinationales Industrieunternehmen und in den Bereichen Textilmaschinen, Industriekupplungen und Roboter und tätig. Allen 3 Bereichen ist gemeinsam, dass mit modernster Technologie hochwertige Lösungen für eine weltweite Kundschaft erarbeitet werden. Der Bereich Textilmaschinen ist der traditionsreichste und gewichtigste Bereich innerhalb der Stäubli Gruppe und stellt Systeme für die Fachbildung an Webmaschinen, Webereivorbereitung, Webmaschinenzubehöre sowie Teppichwebmaschinen her.
Fleissner
Fleissner arbeitet in den Bereichen Chemiefaserherstellung, Vliesstoffe und technische Textilien sowie in Ausrüstung von Wolle, Web- und Maschenwaren sowie Tuftingteppichen. In der ITMA-Vorschau konzentrieren wir uns auf die Vliesstoffherstellung.
Schoeller soft-shellTM-Jacke mit NanoSphere® gewinnt ISPO Outdoor-Award
Die Anwendung ist einfach, die Wirkung ist gigantisch: Bekleidung mit NanoSphere-Ausrüstung nimmt Flecken den Schrecken. Der ’very easy care’-Effekt auf einer original soft-shell Jacke überzeugte die Jury, denn die Technologie eröffnet durch ihre innovative Funktion bei höchstem Verbrauchernutzen neue Perspektiven und Möglichkeiten für Outdoor-Bekleidung aller Art. Ketchup, Tinte oder ein Blutspritzer auf der Jacke? Mit Öl hantiert oder Honig verschmiert? Kein Problem! Löst sich der Schmutz nicht von selbst, genügt es, mit Wasser nachzuspülen – und Sportjacke, Hemd, Anzug, Kostüm oder Arbeitsschutzoutfit sind wieder sauber. Auf der mittels Nanotechnologie konstruierten Oberflächenstruktur von Textilien und Bekleidung perlen Wasser und Schmutz, aber auch öl- und fetthaltige Substanzen mühelos und rasch ab. Die NanoSphere-Ausrüstung orientiert sich am Prinzip der Selbstreinigung aus der Natur und entspricht dem bluesign-Standard. Die Wirkung kann einfach demonstriert werden und jeder erkennt den Vorteil sofort, ohne mit der komplexen Nanotechnologie vertraut zu sein. Das Lotosblatt, Kohlarten, Insektenflügel und Käferpanzer machen es vor: Auf den feinen Strukturen ihrer Oberfläche kann Schmutz nicht haften. Um diesen natürlichen Selbstreinigungsprozess auf Bekleidung zu übertragen, wird die Textiloberfläche mittels Nanopartikeln, die 100 Mal kleiner als Viren sind, gezielt verändert. Das Resultat ist eine Ausrüstungstechnologie mit einer Öl- und Fettabweisung auf einem bisher unerreichten Niveau. Die mit der neuen Technologie vorgestellte Demojacke Freedom besteht aus einem WB-400-Grundmaterial mit schräg gegenläufigen Materialeinsätzen und reflektierenden Seiteneinsätzen. Sie verbindet den typischen soft-shell-Komfort mit dem praktischen Selbstreinigungseffekt von NanoSphere.
Die Anwendung von Shape Memory Material in funktioneller Bekleidung
Dr. Barbara Pause, Textile Testing & Innovation, Longmont, USA
Shape Memory Materialien sind neue Werkstoffe mit futuristischen Eigenschaften. Sie können beispielsweise unter Wärmeeinwirkung blitzschnell ihre Form ändern und weisen bei höheren Temperaturen ein superelastisches Verhalten auf. Shape Memory Materialien kommen bei medizinischen Geräten und hydraulischen Kupplungen bereits häufig zur Anwendung. Ihre Anwendung im textilen Bereich steckt dagegen noch in den Kinderschuhen. Durch die Anwendung von Shape Memory Material in Bekleidungen können jedoch neue funktionelle Qualitäten erzielt werden, die das Material für derartige Einsatzzwecke besonders interessant machen. Der Shape Memory Effekt, d.h. die ’Erinnerung’ des Materials an eine im Herstellungsprozess aufgeprägte Form und die daraufhin bei einer bestimmten Übergangstemperatur vollzogene Formänderung sowie das superelastische Verhalten wird bei Metalllegierungen und verschiedenen Polymeren beobachtet. Die Shape Memory Polymere bestehen aus Block-Copolymeren mit harten und weichen Segmenten. Die harten Segmente bilden die kristalline Phase und besitzen eine Vernetzungsfunktion. Den weichen Segmenten erfüllen die Shape Memory Funktion. Die Shape Memory Polymere weisen Übergangstemperaturen zwischen etwa 10 Grad C und 60 Grad C auf. Sie werden meist in Form eines dünnen Films gefertigt, der dann auf ein textiles Trägermaterial auflaminiert wird. Durch Nutzung des Shape Memory Effekts kann beispielsweise die Schutzfunktion von Hitzeschutzkleidung verbessert werden. Ein erhöhter thermophysiologischer Komfort wird durch die temperaturabhängige Atmungsaktivität von Shape Memory Polymeren als Folge der Änderung ihrer elastischen Eigenschaften erreicht.
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Ein Schweizer Designteam hebt ab
Das neue Erscheinungsbild des Airbus A340-300 der SWISS stammt maßgeblich aus dem Atelier der beiden Gestalter Patrick Lindon und Caroline Flueler. Kabineninterieur, Farbkonzept, Sitze, Sitzbezüge, Vorhänge, Teppich, Foulards, Krawatten und Krawattennadeln wurden von den beiden Designern entworfen und entwickelt. Patrick Lindon, der Industrialdesigner und Produktgestalter, zeichnet für das Cabin Interior, die Sitze und die Farbgebung verantwortlich. In seiner unverkennbaren funktionalen und Material liebenden Handschrift hat er dem Airbus ein modernes, ästhetisches, aber auch harmonisches Innenleben verschafft. Die größte Herausforderung waren mit Sicherheit die Sitze der Business-Klasse, stellte ihn doch das Management der SWISS vor die Aufgabe, den komfortabelsten, modernsten Sessel zu kreieren, welcher SWISS zur weltbesten Business Class verhilft. Caroline Flueler, die Textildesignerin, hat das Farbkonzept für alle Textilien an Bord geschaffen: Sitzbezüge, Teppich, Vorhänge und Decken. Zudem hat sie zur Uniform der SWISS Foulards, Krawatten und Krawattennadeln entworfen. Die Sitzbezüge sind in dezenten Anthrazit-, Schiefergrau- und Sand-Tönen gehalten, während der Teppich in allen Klassen eine Tabak-Farbe trägt, die mit den Sitzen und Vorhängen korrespondiert. Caroline Flueler und Patrick Lindon entwerfen und vertreiben beide in ihrem angestammten Fach ihre eigenen Produktelinien. Das Label Caroline Flueler hat sich in Mode- und Wohn-Accessoires einen Namen gemacht, während Patrick Lindon ein modulares Möbelsystem mit dem Namen Typ 71 entwirft und vertreibt. Beide verkaufen ihre Produkte über ausgewählte Fachhändler in der ganzen Schweiz sowie über den gemeinsamen Showroom 3Pol in Zug, den sie zusammen mit einem dritten Partner führen.
Textile Qualitätssicherung auf höchstem Niveau
Wegweisende Schlusskontrolle für alle veredelten Gewebe bei der AG Cilander in Herisau (CH). 15 Millionen Meter textiles Gewebe werden Jahr für Jahr in der AG Cilander im appenzellischen Herisau veredelt. Die Palette reicht von sehr hochwertigen, bügelfreien Hemdenstoffen über bi-elastische DOB-Gewebe, funktionale Gewebe für Sportswear oder Kopftuchvoiles für den Mittleren Osten bis hin zu technischen Textilien für Airbags oder das Baugewerbe. Jeder Meter davon wird in der modern eingerichteten Endkontrolle auf Fehler untersucht. Cilander setzt in diesem anspruchsvollen Bereich auf die Kombination von Mensch und Technik, auf geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf innovative technische Unterstützung. Sämtliche Prüfungen werden auf Basis der Euratex-Fehlerklassierung gewebe- und kundenspezifisch durchgeführt. Fehler werden nach Vereinbarung markiert. PC-gestützte Fehlererfassungsgeräte übermitteln die Prüfergebnisse via Datenübertragung auf Lieferscheine oder direkt dem Kunden. Während der Sichtprüfung auf der Kontrollmaschine werden die grundsätzliche Optik der Oberfläche und die Metrik von Muster und Farbe unter die Lupe genommen. Längen- und Breitenmessung gehören ins Standardrepertoire, ebenso die Entnahme diverser Referenz- und Kundenmuster. Alle Gewebe werden auf Nuancenegalität und -homogenität untersucht. Die Messresultate werden mit den Werten der Färberei-Nachkontrolle verglichen und fließen in die Rezeptierung der Folgeaufträge ein. Im Anschluss an die Stückprüfung wird nach Kundenwunsch ein Fehlermaßprotokoll erstellt, das zusammen mit dem Stücketikett an jeder einzelnen Rolle befestigt wird. Die geprüften Stücke werden, versehen mit Fehlermaßprotokoll und Maßetikett, in der automatischen Verpackungsanlage in Folie verschweißt und selbsttätig den jeweiligen Kundenpaletten zugewiesen. Im Anschluss daran gelangen die Partien in das Fertigwarenlager, das offene Zolllager oder direkt an das vom Kunden gewünschte Domizil irgendwo auf der Welt. Das Unternehmen ist vom Zoll autorisiert, EU-Verzollungen sowie weitere spezifische Zollverfahren direkt vorzunehmen.
Eschler Swissknit-Kollektion Winter 04/05
Der global arbeitende Schweizer Maschen-Spezialist Christian Eschler AG beweist erneut mit seinen für die Winter-Kollektion 2004/05 entwickelten Wäsche-Qualitäten seine Innovationsstärke und schafft damit trendige, marktorientierte Stoffe für die Wäsche-Industrie in aller Welt. Gesteigerte Funktionalität, Feinheit, Leichtigkeit und Transparenz machen das Stoffangebot reizvoller und noch femininer. Neue Strukturen der Kettwirkerei beleben die Qualitäten der Winterkollektion 04/05, hier überzeugt vor allem die Qualität Omega Fantasie, ein Polyester Filet für hohe Anspruche mit phantasievollen Strukturen. Auf Wunsch der Kunden möchte die Christian Eschler AG speziell für diese Qualität auch weitere Designs fertigen. Diese schönen Strukturen stehen für eine neue epochale Extravaganz in der Mode. Seit Jahren gehört der Schweizer Maschenspezialist weltweit zu den führenden Stoffherstellern für das Bike-Segment und stellt auch in der neuen Kollektion für die Winter-Saison 2004/05 seine entsprechende Kernkompetenz unter Beweis. Das Ergebnis: ein optimal aufeinander abgestimmtes Schichten-Konzept, das für Biker im Winter keinen Bekleidungswunsch offen lässt. Unter der Marke Isowind bietet Eschler wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Materialien an. Die breit angelegte Isowind Produkte-Palette umfasst elastische und unelastische Die schwereren, innen gerauten Thermoknit-Qualitäten - typisches Wintertrikot für den Radler, der auch in der kalten Jahrszeit nicht auf sein Hobby verzichten möchte - sind eine interessante Weiterentwicklung der bewährten Atmos-Sommerqualitäten. Aus den Exotex-Qualitäten - neu nur noch aus 100% Viafil-Garn (Polypropylen) oder in Kombination von Viafil und Polyamid hergestellt - lässt sich eine ideal auf die Oberschichten abgestimmte Funktionsunterwäsche herstellen. Der neue Husky Vento - ein Schwerflausch der jüngsten Generation - bringt aufgrund seiner voluminösen und extrem dichten Konstruktion sehr hohe Isolationswerte. Sein außergewöhnliches Wärmerückhaltevermögen sorgt bei Wintersportbekleidung für angenehme Körpertemperatur und garantiert gleichzeitig hohen Windschutz, ohne die Atmungsaktivität des Materials zu beeinträchtigen. Die hohe Akzeptanz für antibakteriell ausgerüstete Unterwäschestoffe in der Sommersaison 2004 schlägt sich auch in einem adäquaten Angebot für den Winter nieder. Ob Sanitized-Ausrüstung, Silberfaden oder Silber-Ionen im Garn, alle Verfahren sorgen für permanenten Hygieneschutz und verhindern störende Geruchsbildung und schützen vor mikrobiell bedingten Material-Schädigungen. Voraussetzungen, die das Wohlbefinden bei sportlichen Aktivitäten und damit auch die Leistung steigern.
Selbstbewusstes Understatement
Die Grenzen zwischen dem klassischen Business-Hemd und dem Freizeithemd verfließen. Die Business Royal Class-Linie besteht aus hochwertigen Vollzwirnstoffen. Die Basisfarben variieren in den Grundfarben blau zu weiß über beige, vanille, rosa, braun und grau. Vorherrschend sind Streifen, vereinzelt sind kleine Karos zu finden. Interessant sind die uni-nahen Stoffe mit Fischgrat oder kleinen Musterungen. Neue Reliefstrukturen und so genannte Aufleger (in den Stoff zusätzlich eingewobene Muster) geben den Stoffen Spiel und Reichhaltigkeit. Business wird mehr Casual und Sports erhält mehr Eleganz: Die Strukturstoffe und Wabenmuster der Sports-Collection von Kauf mit leicht gecrashten Stoffen oder solchen mit Leinenoptik finden sich in den Farben gelb, orange, rot oder braun und in verschiedenen Blautönen. Leicht verspielt sind die bestickten Stoffe. Hier finden sich Streifen von schmal bis breit, gerade und diagonal. Madraskaros halten ihren Einzug. Bei den Kragenformen dominiert weiterhin der Kentkragen. Auch der sportive Button Down ist weiterhin zu finden. Kragen und die Innenseite der Manschetten, welche mit andersfarbigen Stoffen ausgearbeitet werden sind ebenso interessant wie die Kontrastknopflöcher (Knopflöcher ausgearbeitet mit sich hervorhebenden Farben) und die speziell eingefärbten Knöpfe.







